1. Mitglieder von Clubs sind uneigennütziger als bisher angenommen

Entgegen der landläufigen Meinung suchen Entscheider in Netzwerken nicht das große Geschäft, sondern denken eher altruistisch.

Nur 10% würden ihr Netzwerk verlassen, wenn sie keine Aufträge für sich generieren können, dagegen würden überwältigende 83% aus ihrem Netzwerk aussteigen, wenn sie sich dort von zu vielen Menschen mit klaren Verkäuferinteresse umgeben fühlen. 64% sehen sogar das schlechte Image vieler Netzwerke darin begründet, weil es dort "zu sehr ums Verkaufen geht". Nur 28% sehen Netzwerk-Beziehungen am ehesten für "Weiterempfehlungen" geeignet, die meisten (54%) suchen lediglich Informationsaustausch in Netzwerken und sind auch immer gerne bereit, mehr zu geben, als zu bekommen: Nur 39% finden, selbst mehr zu geben als "der andere zu geben bereit ist oder geben kann" sei eine Belastung für eine Netzwerkbeziehung.

2. Mitglieder von Clubs suchen klassische Werte und meiden Korruption/illegale Geschäfte

Anders als oft angenommen, sind Netzwerke kein Hort für Seilschaften sondern eher Sammelbecken stark werteorientierter Menschen

Nur 34% der Clubmitglieder glauben, dass Netzwerke korruptes Verhalten fördern und deshalb in der Öffentlichkeit ein schlechtes Image haben. Werte-Suche: Die meisten Profi-Netzwerker suchen klassische Werte in Clubs wie Vertrauen, Ehrlichkeit, Integrität, Respekt. Gefragt, was den Beziehungen innerhalb eines Netzwerks am meisten schadet, antworteten jeweils 97% "wenn man in kriminelle Handlungen hineingezogen wird", bzw. "wenn das eigene Vertrauen missbraucht wird". 96% bzw. 93% sehen die Verletzung von "Aufrichtigkeit" bzw. "Wertschätzung" als Netzwerk-Killer. Eindrucksvolle 72% empfinden es als schädlich, wenn Beziehungen sich zu Vetternwirtschaft entwickeln. Ziele: Neue Menschen, neue Horizonte: bei der Frage, welches die wichtigsten Erwartungen an ein Netzwerk seien, waren die meist genannten Antworten (mit jeweils 45% und 44%): "Neue Menschen kennen lernen" und "Horizont erweitern&quo

3. Networker sind kritisch gegenüber ihren Netzwerken und wollen keine inszenierte Exklusivität

Die Annahme, in Netzwerken sind vor allem unkritische "Networking-Fans" ist falsch.

Die Netzwerk-Profis sind durchaus kritisch gegenüber der Szene: Nur 41% haben eine rein positive Meinung zu Netzwerken. Jeweils 50% der Befragten sind der Meinung, dass das schlechte Image von Netzwerken aus zu sehr inszenierter Exklusivität erwächst, bzw. daher stammt, dass häufig "nicht die Mitglieder zählen und das Netzwerk nur zum Vorteil der Organisation besteht".