Karriere Bücher

Networking für Ihren persönlichen & beruflichen Erfolg

Networking Bibel

Die erste umfassende "Networking"-Bibel Deutschlands mit Antworten zu allen wichtigen Fragen. Z.B.: Wie macht man aus einem Kontakt eine Beziehung? Wie kann man effizient Beziehungen aufbauen und pflegen?

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Essenz des Networking

Kann man in 60 Minuten alles lernen, was für erfolgreiches Networking wichtig ist? Alexander Wolf hat in diesem Buch die Essenz moderner Netzwerk-Arbeit zusammengetragen - Mehr müssen Sie nicht wissen, um Profi zu werden.

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Wahrheit über Netzwerken

Das erste Buch mit Interviews prominenter Networking-Profis. Wir fragen für Sie die Menschen, die es wissen. Wahre Dictyonomen, die Jahrzehnte Erfahrung haben und gewohnt sind, ihre Projekte mithilfe von belastbaren Beziehungen umzusetzen.

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Bibliothek:

Karriere Bücher vom Dictyonomie-Institut selektiert



Alexander Wolf über Networking Bücher:

Es gibt einen rasant wachsenden Markt von Karriere Literatur, online-Portalen, Seminaren und allerlei anderen Hilfsangeboten rund um das Thema „Beziehungsmanagement“ und Netzwerkaufbau. Sie haben keine Lust, sich durch alle Karriere Bücher zu arbeiten? Haben wir uns gedacht und uns die Arbeit gemacht, dies für Sie zu tun. Nein, es hat keinen großen Spaß gemacht, aber es gab einige interessante, skurrile, belustigende aber auch inspirierende Tipps. Im Großen und Ganzen behauptet jeder Autor, die größte Frage von allen zu beantworten:

„Wie stelle ich es richtig an, aus Fremden Bekannte und aus Bekannten Beziehungen zu machen?“

Dabei erhalten wir Tipps, die bis in das kleinste Detail reichen: Sogar bis zur Kunst, wie man seinen Handschlag bei einem Erstkontakt optimieren kann. Wir wollen Sie mitnehmen in dieses Panoptikum der Netzwerkeritis und wagen mit Ihnen einen kleinen, wilden Ritt durch das Small Talk Valley. Halten Sie sich gut fest und genießen Sie die Reise. Suchen Sie sich aus, was Ihnen nutzt, vergessen Sie, was Sie albern, geschmacklos oder nicht passend für sich empfinden.

Vom Geben und Nehmen

In fast allen Karriere Büchern für gutes und effektives Kontakteknüpfen steht der “Kodex des Networking“ immer ganz vorne. Ein ausgeglichenes ‚Geben und Nehmen‘ lautet der immer wieder genannte, schöne Grundsatz, der aber letztlich so schwammig und ungenau ist, dass viele Fragen offen bleiben. Mit Phrasen wie z.B. „erst einzahlen, dann abheben“ oder “Frage nicht, was dein Netzwerk für dich tun kann. Frage dich, was du für dein Netzwerk tun kannst“ wird das gute, alte Ur-Prinzip der Reziprozität betont, ohne das kein Netzwerk funktioniert. Aber die Fragezeichen werden dadurch noch größer. »WIE VIEL „EINZAHLEN“ BIS ICH „ABHEBEN“ KANN?« »WEM ETWAS GEBEN DAMIT ICH ETWAS NEHMEN KANN?« Die schönste Antwort auf diese Fragen gibt Thorsten Hahn in seinem Buch „77 Irrtümer des Networkings“. Er definiert die Philosophie eines wirklich guten Netzwerkers sehr einfach: Man gibt bedingungslos und großzügig, ohne über irgendeine Form von Konsequenzen nachzudenken. Denn „Netzwerker bekommen weder immer etwas zurück, noch gleicht sich die Netzwerkbilanz in jedem Fall, garantiert […] irgendwann einmal aus.“ Sich also auf das Geben zu konzentrieren, ohne Erwartungen damit aufzubauen, sei die beste Strategie, um selbst von seinem Netzwerk unterstützt zu werden. Mehr müsse man sich nicht merken. Einige Autoren schränken die Regel des bedingungslosen Gebens ein: Sie sollten sich nicht verpflichtet fühlen, nur weil Sie jemand aus Ihrem Netzwerk um etwas bittet, dessen Wunsch auch nachzukommen. Wenn aus Ihrer Sicht zu viel dagegen spricht, dann können Sie, genauso wie außerhalb des Netzwerks, „Nein“ sagen. Auch wird geraten, dass Sie für eine Leistung, für die Sie für gewöhnlich ein Honorar berechnen, eine Bezahlung verlangen (vielleicht geben Sie jedoch einen kleinen Rabatt oder erhöhen die Leistung, bzw. Geben Ihrem Netzwerkpartner eine intensivere, persönlichere Betreuung als anderen Kunden).

Und die Bilanz?

Gibt es nicht! Ihre Networkingaktivitäten lassen sich einfach nicht in einer Währung oder in Umsatzzahlen ausrechnen, auch, wenn einige dies versuchen, so z.B. die Betreiber von mynetworkvalue.com. Sie bieten ein Feature an, mit dem man den vermeintlichen Wert des eigenen Netzwerks ausrechnen kann. Ein nettes Spielzeug, das aber einfach nicht die Realität abbildet, da es Beziehungen auf wirtschaftliche Tätigkeiten reduziert. Doch ein Netzwerk sollte mehr sein: Wie viel ist es eigentlich wert, wenn Sie durch Ihre guten Beziehungen für Ihr Kind einen schnellen Termin bei einem guten Arzt bekommen?

Wie geht Smalltalk und die Sache mit der Visitenkarte

Wie verhält man sich nun bestenfalls auf Netzwerktreffen und knüpft neue Kontakte? Die Unsicherheit der „Netzwerker“ ist diesbezüglich wohl sehr groß, sie wird jedoch vom Mitteilungsbedürfnis der „Kommunikationsexperten“ getoppt. So sind schon Anweisungen, wie man sich mit anderen ins Gespräch bringt, das Lieblingsthema der umfangreichen Karriere-Literatur. Zum Beispiel gelten hier ein erster Blickkontakt, zunicken und zuprosten oder für alle Anwesenden offensichtlich, nach Salz und Pfeffer suchen, als todsicheres Mittel für einen Gesprächseinstieg. Anscheinend kann man schon ganz zu Anfang viel falsch machen. Nehmen Sie das alles nicht zu ernst, denn das, was wirklich wichtig ist, sind gute Gespräche mit netten Menschen. Und diese kann man sowieso schlecht planen.

Neben den Tipps, die eigentlich keine sind, weil sie zum kleinen Einmaleins des Benehmens gehören, versuchen diverse Karriere Bücher, Anleitungen dafür zu geben, aus der Masse heraus zu stechen. Scheddin rät beispielsweise zu Eigenvorstellungen mit James Bond Variante: „Guten Abend! Mein Name ist Bürger. Peter Bürger.“

Die Visitenkarte ist wahrscheinlich das meistdiskutierte Utensil in Karriere Ratgebern. Von der Gestaltung über den richtigen Zeitpunkt des Verteilens und richtigen Reaktion bei der Übergabe, bis zur generellen Handhabung, von verschwenderisch bis zögernd, usw., sind einige Tipps geschrieben worden.

Grundsätzlich sollten Sie einfach wissen, wer Sie sind und was Sie ausmacht, was Sie wollen und was Sie auf keinen Fall akzeptieren. Denn für Ihr Auftreten auf Netzwerktreffen müssen Sie letztlich Ihren eigenen Weg finden, Ihr Verhalten lediglich den Umständen anpassen, sich etwas „justieren“, aber nie verändern. Wenn Sie eine besonders laute Persönlichkeit haben, immer an vorderster Front sind und sich in laufende Gespräche einmischen, dann gibt es sicherlich Menschen, bei denen das negativ auffällt. Genauso wenn Sie eher schüchtern sind und es bereits Ihre größte Herausforderung ist, überhaupt Anschluss zu finden. Aber wenn Sie so sind, dann sind Sie eben so. Machen Sie nicht den gleichen Fehler wie viele Politiker, die sich durch zu viele PR-Coachings und Verhaltens-Trainings von ihrem wahren Wesen so entfernt haben, dass man sie nicht mehr spüren kann.

Unser Tipp lautet daher: Bleiben Sie Sie selbst, denn authentisch ist am schönsten, befolgen Sie einfach die elementaren Regeln der Höflichkeit und picken Sie sich dann ein paar Dinge heraus, die zu Ihnen passen. Menschen, die mit Freude andere kennen lernen und unterstützen, strahlen so sehr, dass sie ganz von selbst zum Mittelpunkt eines oder mehrerer Netzwerke werden.

Wie Sie erfolgreich Netzwerken und dabei ganz Sie selbst bleiben können, lernen Sie in meinen Büchern, Seminaren und meinem Networking-Video.

- Alexander Wolf -