Networking?

Unkompliziert & unbürokratisch

»Beziehungen sind gut, um sich schneller, unkomplizierter, unbürokratischer zu erreichen. Da braucht es nicht all das, was sonst immer lange dauert, weil es formell angegangen werden muss [...] Beziehungen sind wichtig, um das Geschäft voran zu bringen und es einfacher zu machen. Kommunikation ist einfach alles in diesem Bereich.«

(Vorstandsvorsitzende der GASAG)

Vera Gäde-Butzlaff

Botschafter-Wissen

»Die wichtigste Lehre aus meiner Zeit als Botschafter? Wie wichtig das Beziehungsnetz ist! Aber man darf auf keinen Fall Kontakte nur mit dem Ziel herstellen, dass man daraus etwas erreichen möchte. Es ist nicht so: Ich lerne heute Herrn Wolf kennen und zwei Tage später muss sich das in meiner Bilanz niederschlagen. Das ist ein ganz falscher Ansatz. Man muss Menschen mögen und gerne mit ihnen kommunizieren. So wird sich dann auch ganz automatisch etwas ergeben.«

(Unternehmensberater,
ehem. Botschafter der Schweiz)

Dr. Thomas Borer

Erfolgreiche Netzwerker

»Beziehungen sind so wichtig, weil auch ein Weltrekordler über die 100m Strecke zwar alleine gelaufen ist, aber jede Menge Hilfe hatte. Trainer, Betreuer, Physiotherapeuten usw. usw. - Erfolgreiche Netzwerker verbindet das Wissen, dass man gemeinschaftlich erfolgreicher agieren kann und dass niemand so gut, so klug und so erfolgreich ist, dass er nicht einmal Rat oder Hilfe braucht.«

(CDU Politiker, MdB)

Wolfgang Bosbach

Wert von guten Beziehungen

»Ganz ehrlich gesagt, gute Beziehungen sind ein Wert, vergleichbar mit Fachwissen oder Kapital. Das gibt man nicht so einfach aus der Hand, denn schließlich will man ja selbst einen Vorsprung vor den Wettbewerbern haben. Wirkliche Networker gehen sehr behutsam mit ihren Kontakten um, überfordern diese nicht und sind selber bereit in Vorleistung zu treten, damit der andere sich nicht verpflichtet fühlt, wenn man einmal seine Dienste braucht.«

(Mode- und Flug-Entrepreneur)

Hans Rudolf Wöhrl

Vier-Augengespräche

»Es geht wieder zurück zur Beziehungspflege über "Vier-Augengespräche". Ich halte auch nicht so viel von Videokonferenzen. Da sieht man zwar den anderen und kann seine Reaktion im Gesicht beobachten. Aber seine Gefühle kann man nicht spüren. Man bemerkt z.B. nicht, ob er bei einer Gewissensfrage zu schwitzen anfängt. Das Haptische, glaube ich, wird eine große Renaissance erleben.«

(Journalist und Moderator)

Hans Dieter Kronzucker

Vertrauen

»Getreu dem Sprichwort, wonach "Verbindungen nur dem schaden, der sie nicht hat", helfen gute Kontakte, Freundschaften und Verbindungen in allen Lebenslagen. Das lässt sich nicht beschränken. Weder auf bestimmte  Lebensphasen noch auf bestimmte Lebensbereiche. Alle Kommunikation zwischen Menschen - ob im Privaten oder Beruflichen - beruht auch darauf, dass man einander vertraut. Beziehungen sind der Ausdruck gegenseitigen Vertrauens.«

(Wirtschaftsminister a.D.)

Michael Glos

Was ist Networking?

Networking ist der neue Trend: Es gibt immer mehr Networking-Literatur und Networking-Seminare. Doch die meisten haben ein schlechtes Gefühl beim diesem Wort - "Networking". Das liegt daran, dass netzwerken völlig falsch verstanden wird... 

» Was ist Networking?

Networking Training Dictyonomie

Networking Training in 3 Minuten

Was wissen Sie über Networking? Sicher mehr, als Sie dachten. Und modernes Netzwerken kann man einfach lernen. Alexander Wolf beantwortet die meist gestellten Fragen aus seinen Dictyonomie Seminaren: Ihr ganz persönliches 3 Minuten-Netzwerk-Training.

» Networking Training

Und was sagen Profi-Netzwerker?

Das Dicytonomie Institut führt regelmäßig Umfragen unter Profi-Netzwerkern durch. Worauf kommt es erfahrenen Netzwerkern an? Was sind ihre Wünsche, an welche Regeln muss man sich halten? Was suchen sie in Netzwerken? 

» Netzwerker Umfrage

Networking? Muss das sein?

Nein, Sie brauchen kein Netzwerk...

... denn Sie müssen sich eigentlich gar nicht mit anderen Menschen abgeben und können eigentlich völlig darauf verzichten, irgendwelche Kontakte oder Beziehungen aufzubauen oder zu pflegen. Aber Sie tun es ja trotzdem. Sie netzwerken. Jeder von uns, jeden Tag: Wir haben Kontakt mit anderen, knüpfen Verbindungen, bauen Beziehungsnetzwerke - Seit wir Kinder sind. Deshalb muss Sie die ganze aufgeregte Diskussion um das neudeutsch so schön genannte „Networking“ eigentlich nicht interessieren. Und Sie müssen sich auch nicht mit der Kunst des Networking, der Dictyonomie befassen.

Falls Sie es aber doch tun,

wird sich etwas in Ihnen verändern. Sie werden die Welt mit anderen Augen sehen, Sie werden sich auf Veranstaltungen anders benehmen, Sie werden in Ihrem Beruf ruhiger und abgeklärter werden. Sie werden ab und zu lächeln müssen, wenn in einer Gesprächsrunde jemand ganz begeistert etwas über „Networking“ erzählt. Und es wird Ihnen evtl. schwer fallen, einfach nur ganz normal Ihren Job zu machen und mit Ihrem durchschnittlichen Beruf glücklich zu sein. Sie werden die Dinge, die Sie von der Dictyonomie lernen, evtl. nicht mehr vergessen können...

Was wir in Netzwerken suchen

Im Allgemeinen gibt es nicht weniger als 13 verschiedene Wünsche/Ziele und Ansprüche, weshalb es den Menschen in die Gemeinschaft einer Gruppe zieht. Genauso unterschiedlich wie die Menschen, so unterschiedlich motiviert ist auch deren Mitgliedschaft in einem Netzwerk. Wenn Sie diese Motivationen kennen, werden Sie einerseits in der Lage sein, Ihre eigenen Netzwerkaktivitäten auf den Prüfstand zu stellen: Warum tun Sie, was Sie tun? Was macht Sinn, was nicht? Andererseits haben Sie dann auch die richtigen Werkzeuge in der Hand, um andere in Ihre Netzwerke zu ziehen. Je besser Sie die Sehnsüchte der anderen kennen, desto mehr können Sie Ihre Aktivitäten darauf abstimmen, desto erfolgreicher wird Ihr Beziehungsgeflecht sein.

Was sind Ihre Wünsche/Ziele & Ansprüche an Ihr Netzwerk?

Bei einer repräsentativen Umfrage, die wir im Rahmen des Dictyonomie-Institutes durchführten, bewerteten die befragten Mitglieder diese 13 Gründe wie folgt. (Die Befragten wählten die für sie 3 wichtigsten Gründe)

  1. Kooperationen (72%)
  2. Vertrauen (67%)
  3. Austausch und Inspiration (64%)
  4. Wertegemeinschaft (52%)
  5. Berufliche Vorteile (49%)
  6. Verlässliche Dienstleister und Partner (43%)
  7. Selbstentwicklung (28%)
  8. Privilegien (23%)
  9. Gesellschaftliche Anerkennung (16%)
  10. Stärkegefühl (15%)
  11. Freizeitbereicherung (0%)
  12. Liebe, Freundschaft, Sex (0%)
  13. Geborgenheit (0%)

Alexander Wolf über gelangweilte Netzwerker:

Erfolgreiches Networking ist nicht langweilig"

Ich habe mir einige Zeit lang einen Spaß daraus gemacht, Botschafter zu befragen, die ich mindestens zweimal am selben Abend auf verschiedenen Veranstaltungen getroffen hatte. Ich stellte Ihnen immer dieselbe Frage:

„Sind Sie hier aus Freude oder aus beruflicher Pflicht?“

Da die Antwort auf diese Frage in ca. 85% der Fällen „berufliche Pflicht“. Haben Sie sich schon einmal gefragt, ob das so sein muss? Uns ist bewusst: Es ist von Vorteil, ein gutes persönliches Netzwerk zu haben. Aber muss dann die Pflege dieses Netzwerks so harte Arbeit sein? Schließlich sind die wichtigsten Netzwerke von allen die Familie und die Freunde; hier macht es Spaß, die Beziehungen zu pflegen.

Gerade, wer seinen Beruf als Berufung empfindet (und ich hoffe für Sie, dass es bei Ihnen so ist) kann eigentlich nicht akzeptieren, dass die berufliche Kontaktpflege so freudlos und leider auch meist so ineffizient ist. Man kann nicht einfach unendlich viele Stunden damit verbringen, etwas zu tun, was wenig Freude bereitet.

Seien Sie anspruchsvoller. Es ist absolut inakzeptabel, dass die Zeit, die Sie mit Freunden oder Familie verbringen könnten, von semi-professionellen Gastgebern verschwendet wird; es ist inakzeptabel, dass Sie sich mit Menschen unterhalten müssen, die Sie nicht mögen; es ist ebenso inakzeptabel, dass Sie über Dinge sprechen müssen, die wenig inspirierend sind.

Verlieren Sie nicht Ihre Fähigkeit, Dinge zu hinterfragen:

  • Ist es möglich, belastbare Beziehungen aufzubauen, die das Leben erleichtern und uns helfen, Ziele zu erreichen, ohne sich dabei zu langweilen?
  • Kann man sich mit inspirierenden Menschen bei interessanten Veranstaltungen in entspannter Atmosphäre "vernetzen"?
  • Muss man dazu unbedingt auf den Golfplatz oder das „Networking-Event“ gehen?

Die Antworten sind: Ja, ja, nein.

Ja, man kann Beziehungen aufbauen, ohne sich zu langweilen. Ja, man kann sich ganz locker, in netter Atmosphäre, bei interessanten Events vernetzen. Nein, Sie müssen die konventionellen Dinge nicht mitmachen. Und Sie müssen auch (fast) keine „Networking“-Events besuchen. Denn glücklicherweise sind Sie ja kein Botschafter. Machen Sie sich einfach mehr Gedanken, dann müssen Sie nicht stupide auf Stehempfängen herum stehen.

Stellen Sie die richtigen Fragen

Um zu den Privilegierten dieser Welt zu gehören, müssen Sie gar nicht viele Visitenkarten verteilen, zahlreiche Events besuchen oder sich mit jedem auf Xing oder Facebook vernetzen. Sie müssen sich lediglich einmal etwas eingehender mit dem Thema auseinander setzen, kurz eintauchen und einen Plan haben, bevor Sie losrennen. Vor allem -und das ist das Wichtigste- müssen Sie aufhören zu glauben, dass alle anderen wissen, was sie da tun. Beginnen Sie, mehr Fragen zu stellen. Fragen, wie zum Beispiel:

  • „Was heißt eigentlich „gut vernetzt?
  • „Was zeichnet ein gutes Netzwerk aus?
  • „Was unterscheidet einen Kontakt von einer belastbaren Beziehung?“

Wenn Sie Antworten wollen, ich helfe Ihnen per Networking Workshop, Seminar oder Buch gerne weiter.

- Ihr Alexander Wolf - 

Umfrageergebnisse:

Zu wie viel Prozent hat ein Netzwerk Auswirkungen auf den beruflichen Erfolg?

Hätten Sie gedacht, dass 57% der Netzwerker der Meinung sind, dass ihr beruflicher Erfolg zu mindestens 50% von ihrem Netzwerk abhängt? Davon räumt die Hälfte ihrem funktionierenden Netzwerk sogar mehr als 75% Einfluss auf ihren beruflichen Erfolg ein.

Netzwerk-Erwartungen

Eine weitere Umfrage des Dictyonomie-Instituts brachte ähnliche Ergebnisse. Die persönliche Weiterentwicklung beim Networking wurde auch hier besonders weit oben eingestuft.

Was sind Ihre wichtigsten Erwartungen an ein Netzwerk?

"am wichtigsten"in Prozent
Neue Menschen kennenlernen45%
Erweiterung des Horizontes44%
Inspiration/Ideen43%
Austausch38%
Vertrauen aufzubauen28%
Persönliche Weiterentwicklung27%
Informationen26%
Kooperationen25%

Weniger wichtig beim Netzwerken

Das gezielte berufliche Weiterkommen wird gegenüber der Persönlichkeitsentwicklung und dem Austausch geringer eingestuft.

Was sind Ihre unwichtigsten Erwartungen an ein Netzwerk?

"am unwichtigsten"in Prozent
Einkaufsgemeinschaft70%
Unterhaltung48%
Eigene Stadt kennen lernen46%
Sicherheit44%
Private Beziehungen36%
Gemeinsame Vermarktung35%
Geschäfte28%

 

Networking Bibliothek

Das Dictyonomie Institut selektiert regelmäßig die neusten Bücher auf dem Markt zu den Themen Networking, Karriere und Netzwerk-Geschichte. 

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