Alexander Wolf

20 Jahre Beziehungen in Medien, Kultur, Diplomatie und Wirtschaft.

Alexander Wolf beschäftigt sich seit über  20 Jahren mit dem Aufbau von Netzwerken. Nach dem Aufbau eines Berliner Radiosenders (Kiss FM), der Arbeit mit dem ExistenzGründer-Institut Berlin, des BusinessPlan-Wettbewerbs Berlin Brandenburg, der Deutschen Gründer- und Unternehmertage und diverser Wirtschaftsnetzwerke (wie der von ihm mit gegründeten Club-Commission) lernte Wolf das Handwerk des „Networking“ in der Welt-Liga der Diplomatie: Für knapp 10 Jahre verantwortete Alexander Wolf PR-Aktivitäten von Botschaften und internationaler Kulturinstitute in Berlin und beriet Botschafter in ihrer „Public Diplomacy“ in Deutschland.

Er begleitete Gründungen diverser Netzwerke, u.a. des Verbands der Presse-/Kulturattachés oder des Ambassadors Club Germany. Daneben gründete er eine eigene Netzwerkorganisation für den Aufbau von Beziehungen zwischen dem diplomatischen Corps und der Wirtschaft, „DasCorps - Botschaft von Berlin“. Später nutzte er seine Erfahrungen für die Gründung eines neuartigen Netzwerks, „AusserGewöhnlich Berlin“. Seit 5 Jahren widmet sich Alexander Wolf dem Aufbau einer neuen wissenschaftlichen Disziplin, der „Dictyonomie“ (der Lehre von der Kunst des richtigen Netzwerkens).

 

Anfragen:

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Telefon: 0049 30 25 74 16 14

Fax: 0049 030 94 05 15 38

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Alexander Wolf ist ...

Keynote Speaker

Bei Kongressen, Messen und Unternehmensfeiern.

Workshop- & Seminarleiter

An Hochschulen, bei Inhouse-Networking Workshops und Seminaren für Unternehmer.

Web-Dozent

In einem Online- Networking-Video-Kurs mit 23 Lektionen. Networking lernen in Häppchen und von Zuhause aus.

Berater

Als Consulter für Beziehungmanagement geht Alexander Wolf in ein Netzwerk und berät direkt vor Ort.

Moderator & Mediator

Bei öffentlichen Events und Inhouse beim Change Management.

Netzwerk-Experte

Nach dem Aufbau zahlreicher Netzwerke & als Chef des Business Clubs AusserGewöhnlich Berlin.

Vita: Netzwerke, Seminare, Publikationen...

Business Club

AusserGewöhnlich Berlin

Seit 2010: Geschäftsführer des innovativen Berliner Netzwerks.

Studenten-Schulung

HTW Berlin & Beuth Hochschule

Seit 2013: Networking-Seminare an Berliner Hochschulen.

Unternehmer-Seminare

Weiterbildungs- programme

Seit 2012: Mehrstündige oder ganztägige offene Seminare.

 

Online Magazin

AusserGewöhnlich Berlin

Seit 2010: Hrsg. des Hauptstadt-Magazins zum Business Club.

Autor

Dictonomie-Bücher

Seit 2013: Autor von 4 Büchern rund um den Aufbau eines Beziehungs-Netzwerks.

Inhouse Workshops

Banken & Konzerne

Seit 2013: Mitarbeiter und Führungskräfte-Workshops. »Referenzen

 

Öffentliche Diskussion

5-Sterne Gespräche

2014: Moderation exklusiver Runden mit Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft.

TV Talk

Sky Club TV

20XX: Moderation eines Weltstadttalks mit Berlin-Visionären auf tv berlin.

Kulturveranstaltungen

ClubCommission

20XX: Engagement in der Gemeinschaft unabhängiger Kulturveranstalter.

 

Mediennetzwerk

Media-Lounge

20XX: Organisation & Finanzierung des Creative Industries Hotspots.

Wirtschaftsmesse

Dt. Unternehmertage

2000: Neukonzeption. U.a. verantwortlich für "Gründerchampions".

Botschafter-Netzwerk

Ambassadors Club

20XX-20XX: Aufbau des Netzwerks für ausländische Repräsentanten.

 

Radiosender

Kiss FM

20XX: Gründung des ersten Senders, der die LoveParade übertrug.

Botschafts-Ereignisse

Circles of Excellence

20XX - 20XX: Organisation von 200 Nationalfeiertagen, -Empfängen u.v.m.

Reisesendung

Terra Eins

20XX: Radio-Moderation mit Botschaftergespräch.

 

Veranstaktungskonzept

Diplomatic Dance

20XX: Konzeption und Durchführung der einzigartigen Veranstaltungsreihe.

Hauptstadtkampagne

Welcome Home

1998-2000: Konzeption der Berlin-Begrüßung von ausländischen Vertretungen.

Netzwerk

Kulturattaché-Verband

19XX-19XX: Leitung der Kommunikationsabteilungen von 80 Botschaften.

 

Radiosendung

Diplomatic Lounge

1998 - 19XX: Moderation von 110 Interviews mit Botschaftern.

Business Club

Botschaft von Berlin

19XX - 19XX: Gründung des internationalen Netzwerkes im 6. Stock der IHK.

Magazin

Capital Contacts

2002 - 2009: Hrsg. des Hochglanzmagazins mit neuem, edlen Berlin-Stil.

Alexander Wolf im Interview

Sie sagen, typisches 'Networking' ist großer Mist, wieso?

„Networking“ ist im heutigen Verständnis das typisch amerikanisch inspirierte Herumrennen, schnelle Kontakte machen, hektisch Visitenkarten verteilen, Smalltalk „betreiben“. Ich habe das jahrelang gemacht und bin jetzt ziemlich allergisch dagegen.

Aber irgendwie muss man doch Kontakte machen und die bestehenden pflegen!

Ja, natürlich. Aber die meisten Menschen glauben, dass das Jagd ist. Dabei ist es eher Landwirtschaft. Durch Facebook, Xing, LinkedIn und unsere ständige Erreichbarkeit mit dem Handy glauben wir inzwischen, wir müssten möglichst schnell immer mehr Kontakte machen - wer die meisten Freunde hat, gewinnt das Rennen. Doch das ist kompletter Unsinn. Der gute alte Satz, dass weniger mehr ist, gilt beim Networking ganz besonders.

Aber es ist doch durchaus logisch, dass jemand, der weniger Kontakte hat, auch weniger erfolgreich ist, oder?

Nein, überhaupt nicht! Es kommt eben nicht auf die Quantität an. Sonst wäre ja Indien mit seiner 1,2 Milliarde Einwohnern auch erfolgreicher als Deutschland mit seinen 80 Millionen. Aber obwohl wir nicht mal 8 % der Bevölkerung Indiens haben, erwirtschaften wir doppelt soviel wie die Inder. Und das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf ist bei uns sogar zehnmal so hoch wie dort. Es kommt also doch nicht auf die Größe an.

Aber wie viele Kontakte sollte man denn dann haben?

Das hängt ja ganz davon ab, wie sie ihr Leben leben wollen. Aber um Ihnen zu antworten: kennen Sie die Dunbar Zahl?

Nein.

Robin Dunbar ist ein britischer Wissenschaftler. Er fand heraus, dass wir einen Großteil unserer modernen evolutorischen Entwicklung in Gemeinschaften von maximal 150 Leuten verbracht haben. Die ersten Dörfer, in denen wir ab 6000 v. Chr. lebten, hatten zwischen 120 und 150 Einwohnern. Dunbar verglich das mit den Zahlen britischer Dörfer im Mittelalter. Auch hier taucht immer wieder die 150 auf. Heute weiß man, dass Organisationen bis zu der Anzahl von 150 noch ohne große Hierarchien gemanaged werden können, weil die Mitglieder noch in gemeinsamen, persönlichen Beziehungen zueinander stehen können. Das römische Imperium baute auf seinen Legionen auf. Die Legionen wiederum waren auf den Manipeln aufgebaut. Ein Manipel bestand mit Support-Personal aus 150 Menschen. Um es kurz zu machen: Ihr Netzwerk sollte nicht mehr als 150 Kontakte haben. Dies sollten aber belastbare Beziehungen sein.

Das heißt also zusammengefasst, dass ich mich mit wenigen Menschen möglichst intensiv beschäftigen sollte?

So einfach ist das. Es gibt aber noch einen entscheidenden Punkt: Sich einfach miteinander beschäftigen reicht nicht aus. Sonst wären ja die armen Obdachlosen am Kottbusser Tor ein erfolgreiches Netzwerk. Denn sie beschäftigen sich den ganzen Tag miteinander. Nein, einfach Zeit miteinander zu verbringen, reicht nicht. Man muss sich bemühen, eine produktive Wertegemeinschaft zu bilden.

Was ist denn eine produktive Wertegemeinschaft?

Das ist eine Gruppe von Menschen, die gemeinsame Wertvorstellungen hat, diese aktiv kommuniziert. „Produktiv“ heißt, dass diese Menschen etwas miteinander und füreinander unternehmen. Gemeinsam Bier trinken und den Sonnenuntergang betrachten ist noch kein Netzwerk.

Sie meinen also, wir sollten uns miteinander über unsere Werte unterhalten? Ist so etwas im Geschäftsleben nicht etwas übertrieben? Ich kann mich doch nicht auf einen Stehempfang über Themen wie Freiheit, Familiensinn oder Religion unterhalten?

Worüber wollen Sie sich denn sonst unterhalten? Über das Wetter? Je mehr Sie den anderen zeigen, wie Sie ticken, desto eher geben Sie anderen die Möglichkeit, sich mit ihnen zu verbinden. Ich unterhalte mich lieber mit Ihnen über die großen Themen als darüber, ob das Buffet gut ist oder nicht.

Das hört sich doch aber ganz so an, wie der typische, klassische Umgang von Mittelständlern miteinander?

Exakt. Nicht umsonst ist Deutschland so erfolgreich. Vom Mittelstand lernen, heißt siegen lernen.